Foodporn: Improvisieren im Oriental-Style

 

Gestern habe ich mir ein typisches „Mal gucken, was ich zuhause rumstehen habe, und was ich daraus zaubern kann“-Essen gemacht:

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– Curryhummus in Paprika
– Falafelbratlinge
– Getrocknete Tomaten

Mein Plan war es eigentlich leckeren Hummus nach einem Rezept zu machen, das ich bei Chefkoch.de gefunden habe.

Aber weil ich manchmal echt vergesslich bin, hatte ich vergessen Knoblauch zu erwerben. Und ohne Knoblauch ist klassischer Hummus wirklich nur halb so toll.

Deshalb habe ich statt dem Knoblauch einfach Currypaste genommen, die ich noch da hatte.

Das Rezept lautet nun etwa so:

Curryhummus:

– 1 Dose Kichererbsen
– 2 EL Tahin (Sesampaste)
– 2 TL vegane Currypaste
– Ein paar Spritzer Chilisauce (Je nach Schärfeverträglichkeit)
– Ein Schluck Zitronensaft
– Paprikagewürz und Kreuzkümmel zum Abschmecken.

Die Zubereitung ist aber wie im Ursprungsrezept. Die Kichererbsen und das Tahin eine (hohe, schmale) Rührschüssel geben, und mit einem Stabmixer zerkleinern. Jenachdem wie fest man die Masse haben will kann man das Wasser aus der Kichererbsendose dazu geben, bis es eine gewünschte Konsistenz hat.
Dann die Currypaste dazu und mit Chilisauce, Zitronensaft, Kreuzkümmel und Paprikagewürz abschmecken.
Ich habe weniger Kreuzkümmel und Zitronensaft als im Ursprungsrezept genommen. So hat man zwar den typischen Hummusgeschmack aber der Currygeschmack wird nicht überdeckt. Eine gute Mischung eben.
Diese Mischung habe ich dann noch etwa 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, damit der Geschmack optimal ist.

Nun ist Hummus alleine so eine Sache und ich wollte noch etwas leckeres dazu.

In meiner Schublade habe ich noch eine halbe Packung Falafelfertigmischung gefunden. Diese habe ich konsistenz- und geschmackeshalber noch mit einer 5 Flocken Müslimischung kombiniert, die ich ebenfalls noch gefunden habe plus Zwiebelstücken.

Rezept hierfür:

Falafelbratlinge:

– Falafelfertigmischung
– 5-Flocken Müslimischung (Normale Haferflocken gehen sicher auch)
– 1 Kleine Zwiebel
– Pflanzenöl

Die Falafelmischung habe ich in eine Schüssel gegeben, Dazu volumenmäßig etwa genauso viele Flocken. Das habe ich mit Wasser ergänzt, bis die Mischung damit bedeckt war.

Nach etwa 10 Minuten Wartezeit hatte die Mischung das Wasser komplett aufgesogen, war mir aber noch zu fest. Deshalb habe ich nun die Zwiebelstücke hinzugegeben und nochmal etwas Wasser hinzugegeben. Die Zwiebelstücke halte ich immer recht groß, aber man kann die Zwiebel auch hacken. Je nach Geschmack.

Nach nochmal 5 Minuten ziehen habe ich die Mischung zu kleinen Bratlingen geformt und in der Pfanne mit dem Öl angebraten, bis sie eine leckere Färbung hatten.

Um das ganze Anzurichten habe ich eine Paprika in zwei Hälften geteilt, den Hummus hinein gefüllt und etwas Paprikapulver darüber gegeben. Zu dem Hummus und den Falafelbratlingen habe ich noch einige getrocknete Tomaten als Beilage gegessen. Hier nehme ich immer die trockenen, die nicht eingelegt sind. Die eignen sich auch so zum ’snacken‘.

Und so hatte ich ein leckeres, einfach improvisiertes Gericht am Sonntagabend.

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